Im Freistaat Sachsen, zwischen der nahe Dresden gelegenen Stadt Pirna und der deutsch-tschechischen Grenze, liegt die SÄCHSISCHE SCHWEIZ.
Umgeben wird sie von Erzgebirge, Lausitzer Bergland und Böhmischem Mittelgebirge.
Beidseitig des Flusses ELBE, der sich mittendurch kurvenreich schlängelt, erheben sich markante Felsmassive und säulenförmige Sandsteinnadeln, die bekannte und begehrte Wander- und Kletterziele abgeben.
Bizarre Formen gaben vielen dieser Felsen bezeichnende Namen, z.B Lokomotive, Kuhstall usw.
Seit über 200 Jahren gilt die Sächsische Schweiz als beliebtes Reise- und Wanderziel. Dem Touristenrummel kann man jedoch leicht entfliehen, indem nicht nur die bekanntesten Wanderwege angesteuert werden.
Natürlich ist ein Ausblick von der BASTEI für jeden Besucher ein Muss - so schnell wird man eine solche Aussicht für so wenig Fußarbeit kaum wieder bekommen. Getrost kann man sich jedoch für den Rest seines Urlaubes wesentlich stillere Wege aussuchen, die nicht weniger reizvoll als die bekannten sind. Dort sind die Vögel noch am lautesten und manchmal könnte man meinen, einen Buntspecht oder Kuckuck aus einem Kilometer Entfernung zu hören. Jeder Einheimische wird gerne seine geheimen Wanderrouten verraten.
Wie die Sächsische Schweiz zu ihrem Namen kam...

Zwei Schweizer Künstler, die sich Ende des 18.Jahrhunderts in Dresden niederließen, verbrachten ihre freie Zeit gern in diesem Gebirge.
Schließlich nannten sie es ihre sächsische Schweiz - wahrscheinlich, um sich ihr Heimweh erträglicher zu machen.
Der Begriff bürgerte sich ein, sodass letztendlich sogar das angrenzende Böhmische Mittelgebirge als Böhmische Schweiz betitelt wurde, und die Gesamtheit beider Gebiete heute als SÄCHSISCH-BÖHMISCHE-SCHWEIZ bekannt ist.
Übrigens: Unsere wundervolle Landschaft ist auch als "Kleine Sächsische Schweiz" im Miniaturformat in Stadt Wehlen/ OT Dorf Wehlen zu bewundern!

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